Bericht Absegeln Malente 2019

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Absegeln Malente 2019

Das diesjährige Absegeln in Malente fand zum zweiten Mal auf dem Gelände der Segelvereinigung Malente-Gremsmühlen (SVMG) vom 2.10. – 6.10. 2019 statt. Aufgrund der guten Vororganisation durch Susanne und dem netten Team der SVMG wurde es wieder ein erfolgreiches Treffen, das sich gerne zu einer Traditionsveranstaltung entwickeln kann.

Die Anreise der meisten Teilnehmer erfolgte am Mittwoch vor dem Feiertag, was sich naturgemäß aufgrund der angespannten Verkehrssituation für einige etwas langwierig gestaltete. Es lockte jedoch das gemeinsame Abendessen beim bekannten Griechen und so fanden sich schon 16 Segler und Supporter zum Essen und Ouzo ein.

Am Donnerstag wurde dann nach gemütlichem Frühstück und Aufriggen schon mal eifrig gesegelt, vor allem Bernd und Tilo waren gefühlt schon ab 8.00 auf dem See. Auch Katrin, Frank, Rieke, Hannes, Ines, Maja und Andreas gesellten sich zu der vorhandenen Truppe.

Sven war günstigerweise mit seinen 2 Booten angereist, sodass eigentlich immer genügend Seggerlinge für alle vorhanden waren.

Seggerling-Probesegler Johannes und Elisabeth wagten einen bzw. mehrere Schläge und ließen sich trotz des bescheidenen Wetters mit zeitweisem Regen und West 3 nicht abschrecken.

Um 16.00 Uhr rief dann Nele zur Taufe ihres neuen Seggerling „Tigger“, den sie Achim aus dem Süden in Zell entführt hatte. Hierzu traf auch die Familie von Freund Lennart ein und Dietke konnte routiniert ein Glas Sekt zur Taufe über das Vordeck gießen.

Anschließend gingen erneut einige Boote auf den See und der Rest genoss Kaffee und Kuchen von Christiane im Vereinsheim. Abends fand sich dann ein Großteil der Gesellschaft beim Italiener „La Grotta“ ein, der gar nicht grottenschlecht war und durch geschickte Tischmanöver ein gemütliches Zusammensein aller Seggerlinge und Gäste ermöglichte. Lennarts Vater Sven wurde mit diversen Sambuca der Umstieg in die Seggerling-Klasse schmackhaft gemacht…

Am Freitag wollte Bernd einen neuen Rekord für Langzeitsegeln auf dem Kellersee aufstellen: gefühlte 12 Stunden trotz 8 Grad Celsius und Dauerregen ab Mittag! Die meisten anderen beschränkten sich auf kleinere Touren am Vormittag oder Nachmittag. Auch eine Fahrradtruppe mit Volker, Katrin, Frank und Anke war vormittags unterwegs und konnte bei der Tour um den See am Nordufer gelungene Fotos von den Seglern Ben, Elisabeth, Dietke, Sven und Dirk machen, die sie zufällig am Ufer erspäht hatten. Elisabeth zeigte dann noch in der Folge, dass es nicht so schwer ist, einen Seggerling nach Kenterung wieder aufzurichten, wenn Ben gute Anweisungen gibt.

Am verregneten Nachmittag zogen Susi, Sven, Anke, Dietke, Volker, Hannes, Rieke, Nele, Jan und Dirk es dann vor, ins „Uklei-Fährhaus“ in Sielbek am Ostufer zum Kaffee und Kuchen zu ziehen und Dauersegler Bernd aus dem Trockenen zu beobachten. Auch Ina stieß nach einem Arbeitstag wieder dazu. Am Freitagabend kam im „Bootshaus am Dieksee“ auch Lennart pünktlich zum Essen wieder von der Arbeit. Gutes Essen und feuriger „Fischergeist“ wurden uns von einem irischen und einem netten Kellner serviert, sodass die Akkus für den folgenden Regattatag wieder aufgeladen wurden.

Der Sonnabend stand ganz im Zeichen der Vereinsregatta der SVMG, die von uns Seggerlingen dominiert wurde; lediglich ein Teeny ließ sich als Alibiboot noch sehen. Es wurden 2 Wettfahrten bei guten Bedingungen gefahren und wie immer mit allen Tricks gekämpft. Andreas hatte verwachst und tauschte zwischen den Wettfahrten noch kleines gegen großes Segel; Lennart legte eine Kentereinlage hin, die von Volker auf Video gebannt wurde. In der Spitzengruppe kämpften Frank, Peter, Ben und Sven um die vorderen Plätze, die übrigen suchten sich ihre Sparringspartner gemäß ihrem jeweiligen Können.

 

 

 

Das Video von Volker zur Kenterung mit Kommentaren folgt noch.

Nach der Regatta wurde von der SVMG Crew am Schuppen gegrillt und ein geselliger Abend mit Knabberzeugs und Whisky-Tasting im Vereinsheim schloss sich an.

Der Sonntag glänzte noch einmal mit bestem Segelwetter zum Abschluss. Außer Rieke, Sven und Dirk waren alle Seggerlinge nochmal auf dem See zu finden. Eine kleine Gruppe landete bei widrigen auflandigen Bedingungen in der Nachbarbucht beim Fischer-Imbiss an, um dort die Fahrradfahrer Katrin, Ina, Volker und Anke zu treffen. Auch Marcus mit seinem neuen Boot GER 103 hatte auf einem Probeschlag viel Spass, bevor er und Thomas nach Templin abreisten.

Frank und Susanne hatten zu Testzwecken die Boote getauscht, mit der Folge, dass Susi wohl angefixt wurde, nach einem leichteren Seggerling Ausschau zu halten…

Ein insgesamt gelungenes langes Wochenende, bei dem nach erneuter Kuchenstärkung von Christiane und dem Abriggen der Boote alle zufrieden die Heimreise antraten und schon für nächstes Jahr den Oktobertermin in ihre Planung mit einbezogen.

Dirk
GER 349