Pokalregatta Süßer See 2019

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Bericht zur Pokalregatta auf dem Süssen See 2019

Vom 31.08.2019 – 01.09.2019 hatte die Segelsportgemeinschaft Seeburg e. V. zur Pokalregatta Süßer See 2019 eingeladen und 9 Seggerling-Segler folgten der Einladung in das Mitteldeutsche Revier.

Matthias vom Segelsportclub „Süßer See“ gewährte uns Quartier, allerdings war die abweichende Lokation dafür nicht bis zu mir durchgedrungen, so dass ich mit dem WoMo von Freitag zu Samstag in der Segelsportgemeinschaft Seeburg übernachtete, wo ich auch Hannes Unterkunft geben konnte.

Nach der Ankunft dort und etwas Suchen, fanden wir sechs Seggerling-Segler im Restaurant Seeterrassen. Leider war die Küche schon geschlossen, aber es blieb noch Zeit für ein, zwei Gerstenkaltschalen und zur Erkundung der Einfahrt in die SSCSS.

Da die Eröffnung am Samstag erst zu 12:30 Uhr avisiert war, konnten ich in Ruhe umparken und das Boot abladen und aufbauen.

Gegen 12:00 Uhr fuhren dann die Teilnehmer aus dem SSCSS mit dem „Dicken Blauen“, einem alten aber zuverlässigen, himmelblauen Stahlrettungsboot zum ausrichtenden Verein, wo wir uns nach der Eröffnung noch an der Gulaschkanone stärken konnten.

Inzwischen hatte sich der Wind aufgerafft und von Thermik auf eine gute Brise mit 3 Windstärken aus Nord-West umgeschaltet. Trotzdem war es mit 32 °C noch recht kuschelig.

Der Start war bei der Steuermannsbesprechung für 14:00 Uhr angesetzt worden, so dass wir ihn mit dem weiter auffrischen Wind von achtern gut erreichen konnten.

An den Start gingen nacheinander die Seggerlinge, dann Optis, alle anderen Jollen und dann Kielboote und Katamarane. Durch die unterschiedlichen Kurslängen der einzelnen Startfelder kam es zu keinen größeren Verzögerungen bis zum nächsten Start und so konnten die angesetzten drei Wettfahrten zügig abgewickelt werden.

Frank hatte in der ersten Wettfahrt Pech und kam nach Durchkenterung nur auf den 8. Platz und Matthias kam gar nicht ins Ziel und musste für diesen Tag alle Wettfahrten abschreiben. Peter fuhr seinen ersten Sieg ein, gefolgt von Dirk und Robert. Mich hielt Kraut am Schwert auf, welches ich erst auf dem zweiten Vorwindgang beseitigen konnte. Dann lief es aber super und ich konnte die beiden folgenden Wettfahrten für mich entscheiden. Bruno und Bernd schafften je einen zweiten Platz und Frank und Robert je einen dritten. Der Wind war mit 3 bis 4 Beaufort gut segelbar, in wenigen Böen kann es auch kurz etwas mehr gewesen sein. Die Dreher hielten sich in Grenzen, dafür drückte der Stern mächtig und man musste ständig Kühlmittel auffüllen.

Gegen 17:00 Uhr waren die Wettfahrten beendet und wir konnten zum gemütlichen Teil des Abends übergehen. Matthias hatte für leckeres Grillgut vom örtlichen Fleischer gesorgt. Dazu gab es Brötchen und diverse frische Salate. Pünktlich zum Abendessen konnten wir einen phantastischen Sonnenuntergang genießen und die Temperaturen wurden endlich auch erträglicher.

Gegen 22:00 Uhr, waren dann die meisten aber auch schon verschwunden.

Am nächsten Morgen hatte der Wind um 180 Grad auf Süd-Ost gedreht und erreichte zum Start um 10:30 Uhr ca. 3 Bft., setzte aber prompt zum Start erst einmal aus, so dass die erste Wettfahrt abgebrochen wurde.

Beim zweiten Mal klappte es besser und Frank, Peter und Dietke konnten Dreieck, Lineal und Dreieck als erste beenden.

In der fünften Wettfahrt tauschten dann Frank und Peter die Plätze und Dirk konnte knapp vor mir die Ziellinie erreichen.

Damit waren Peter und Frank punktgleich, durch die bessere letzte Platzierung gewann jedoch Peter den ausgeschriebenen Pokal.

Leider waren bei der Siegerehrung von uns nur noch Dietke, Dirk, Bruno, Mathias, Hannes und ich anwesend, so dass nur ich den kleinen Pokal für den dritten Platz persönlich in Empfang nehmen konnte.

Es hat mir auf dem für mich neuen Revier viel Spaß gemacht und es war schön, bekannte Segler wieder zu treffen und neue kennen zu lernen. Besonders freut mich, dass mit Dietke und Bruno auch die Jugend vertreten war.

Danke nochmal an Dirk für das Überbringen des von mir in Zell am See vergessenen Rucksacks und an Hannes fürs Fahren, so dass ich das WoMo nicht so viel bewegen musste und an Matthias für die Gastfreundschaft.

Ich hoffe alle sind gut zu Hause angekommen und man sieht sich mal wieder auf einer Regatta oder zur nächsten Kulturkeule.

Schöne Grüße

Mario

G 178