Bericht zur Kässpätzleregatta 2017

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Kässpätzleregatta 2017 – oder was du schon immer über Kässpätzle und Segeln wissen wolltest! 

Vorbereitung –genau 10 Seggerling Segler waren am Samstag am Ellerazhofer Weiher beim Marine Verein Wangen 1926 e.V. eingetroffen. Hoch Hanna bescherte dem Süden Deutschlands ein Wochenende ohne Regen. Die Lage des Sees nahe den Allgäuer Alpen sorgte dann infolge Thermik für einen schwachen Wind allerdings mit wechselnden Richtungen.

Die Wettfahrtleitung des MVW nutzte daher alle Möglichkeiten im U-förmigen See einen Kurs auszulegen. 4 Tonnen im Halbkreis gestatteten eine flexible Bahnführung die manchen Segler überraschte.

Für Käsespätzle benötigst du:  400 g Mehl, 4 Eier, 1 Kaffeelöffel Salz, ca. 1/8 – ¼ L Wasser. Man macht aus den Zutaten einen glatten Teig, den man so lange schlägt bis er Blasen wirft.

Wettfahrt  –  oder wie aus Teig Spätzle werden. 

Wenn das Wasser so richtig sprudelnd kocht, kann die Regatta gestartet werden. Man gibt einen Teil des Teiges auf ein nasses Brettchen und schabt mit einem langen Messer in kochendes Salzwasser schmale Teigröllchen. Leider blieb das Sprudeln des Wasser durch Wind aus und wir mussten uns am Samstag mit schwachem Wind zufrieden geben.

Aufgrund der vielen Anmeldungen wurde in den 4 Gruppen Zwei- Mann Jollen, Seggerling, Einhandjollen und Opti gestartet. In der ersten Wettfahrt setzte sich Jörn mit 181 bereits an der ersten Kreuz an die Spitze, dicht gefolgt von Achim mit 381 und den Verfolgern. Am Samstag Nachmittag konnte dann aufgrund Winddreher oder Flaute keine weitere Wettfahrt gestartet werden.

Schwimmen die Teigröllchen auf dem Salzwasser auf kann man diese abschöpfen, geriebenen Emmentaler Käse zugeben und mit gebräunten Röstzwiebeln verfeinern.  Auf die perfekt zubereiteten Spätzle (beim MVW wurde die im Allgäu üblichen Knöpfle gereicht) freuten sich alle Segler nach dem abtakeln. Den Abend verbrachten wir am Strandhaus mit Cocktails der Seglerjugend  in bester Laune.

Da die Thermikwinde am Sonntag erst gegen Mittag einsetzten war der erste Lauf nur nach langer Startverschiebung gelungen. Die schwierigen Leichtwindverhältnisse wurden erneut von Jörn genutzt um das Regattafeld anzuführen. Am Ende ergab sich nach 2 Wettfahrten folgende Reihung:  Jörn 181, Achim 381, Stefan 222, Ralf 100, Bernhard (neu im Süden) 53, Jörg 283, Paul 176,  Uwe 71, Thomas 450 und Günther 207.

Dem MVW sei herzlichen Dank für die Ausrichtung und hervorragende Verpflegung, immer eine Reise  wert.

Stefan 222